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REKURSIVE NORMENBILDUNG IN DER ENERGIEWENDE

Zum Wandel der Energieversorgung

Das interdisziplinäre Forschungprojekt "Rekursive Normenbildung in der Energiewende - Zum Wandel der Energieversorgung" beleuchtet die normative Ordnung der Energieversorgung aus rechtswissenschaftlicher und soziologischer Perspektive.

ÜBER PROJECT RENEW

REKURSIVE NORMENBILDUNG IN DER ENERGIEWENDE

Ein Gelingen der Energiewende setzt die Entwicklung einer neuen normativen Ordnung voraus, in der Normen und Werte neu herausgebildet, gewichtet und miteinander kombiniert werden. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierte interdisziplinäre Forschungsprojekt Rekursive Normenbildung in der Energiewende untersucht die dynamische Entwicklung der normativen Ordnung der Energiewende als einen durch Energieversorger, Felder von Akteuren und den Gesetzgeber geprägten gesellschaftlichen Prozess. Im Zentrum des Forschungsinteresses steht, wie heterogene Akteure aus Wirtschaft, Politik bis hin zu zivilgesellschaftlichen Initiativen die zum Teil widersprüchlichen normativen Anforderungen der Energiewende miteinander aushandeln und darüber die Energieversorgung bis hin zur Gesetzgebung beeinflussen. Die Gesetzgebung trägt wiederum zur Entwicklung der normativen Ordnung bei.  

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AKTUELLES

Die aktuellsten Neuigkeiten

Projektvorstellung im Unimagazin der Leibnitz Universität Hannover erschienen

20.10.22

Die Ausgabe 3/4 aus 2022 des Unimagazins der Leibnitz Universität Hannover (LUH)  beinhaltet auf S. 60 eine Kurzvorstellung des Project ReNEW und ordnet dieses in den Forschungsschwerpunkt "Transformation der Energiesysteme" der LUH ein.

Hier können Sie die gesamte Ausgabe lesen.

Kommentierung von § 23 Brennstoffemissions-handelsgesetz (BEHG) erschienen

20.07.2022

Soeben ist der neue Kommentar "Klimaschutzrecht" (hg. von Frank Fellenberg und Annette Guckelberger) im Beck-Verlag erschienen. Bei dem neuen Kommentar handelt es sich um eine Erläuterung der drei zentralen Klimaschutzgesetze. Das neue Bundes-Klimaschutzgesetz (KSG), das mit Gesetz vom 18.08.2021 geändert wurde, dient dazu, die Erfüllung nationaler, europäischer und internationaler Klima-Zielvorgaben zu erreichen, insbesondere die Verringerung des Anstiegs der globalen Durchschnittstemperatur auf deutlich unter zwei Grad Celsius. Das Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz (TEHG) bildet die Grundlage für den Handel mit Berechtigungen zur Emission von Treibhausgasen. In engem Zusammenhang mit KSG und TEHG steht das neue Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) vom 12.12.2019. 

Die Kommentierung von Frau Prof. Dr. Margrit Seckelmann betrifft § 23 BEHG. Hierbei geht es um die Evaluation des Gesetzes (und damit auch des Brennstoffemissionshandelssystems) aufgrund von Berichten, die die Bundesregierung mit Unterstützung des Umweltbundesamtes dem Deutschen Bundestag vorzulegen hat. Spezielle Fragen betreffen beispielsweise den Aspekt der Bewährung von Preiskorridoren bei der Versteigerung von Emissionszertifikaten.

Kann eine digitale Gesellschaft nachhaltig sein?

18.06.2022

Am 23.06.2022 tragen die MitarbeiterInnen das ReNEW-Teams Jana Albrecht, Cristina Besio, Timo Hoffmann, Margrit Seckelmann, Anna Skripchenko, Arnold Windeler auf einer Tagung des Arbeitskreises "Soziologie der Nachhaltigkeit" der Deutschen Gesellschaft für Soziologie zum Thema Digitalisierung und Nachhaltigkeit der Energiewirtschaft vor. Die Tagung unter dem Titel "KANN EINE DIGITALE GESELLSCHAFT NACHHALTIG SEIN? SOZIOLOGISCHE PERSPEKTIVEN AUF DIE WECHSELWIRKUNGEN VON GESELLSCHAFTLICHER TRANSFORMATION, TECHNIK UND NATUR" findet von 22. bis 24.06.2022 an der Universität Passau statt. 

Weitere Informationen zur Veranstaltung auf Seiten der DGS:

PROGRAMM

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